Vita
In Wien geboren, absolvierte sie das Gymnasium, die Schauspielschule und begann am Wiener Ensemble Theater ihre berufliche Laufbahn.
1983 engagierte Direktor Paul Blaha die junge Schauspielerin ans Wiener Volkstheater, wo die „Nina“ in Tschechows „Die Möwe“ und die „Abigail“ in Arthur Millers „Hexenjagd“ zu ihren wichtigsten Arbeiten zählten. Danach folgten Jahre in Deutschland, Bonn und Frankfurt, wo sie unter anderem in Corneilles „L I´llusion“ und Schnitzlers „Anatol“ als Illona auftrat und schließlich an das Theater in der Josefstadt nach Wien zurückzukehren. In dieser Zeit begann sie auch für Kino und TV zu arbeiten.
Konstanze Breitebner erhielt 1990 den Schauspielerpreis beim Filmfestival San Remo für ihre Rolle in Peter Mazzuchellis "Day and Night". 1993 arbeitete Breitebner mit Regisseur Roger Spottiswoode in der unorthodoxen filmischen Biografie "Mesmer". 1997 spielte Konstanze Breitebner an der Seite von Tobias Moretti in Sharon von Wietersheims Komödie "Workaholic".
Konstanze Breitebner wirkte in verschiedenen TV-Produktionen mit unter anderen: 1991 war sie im "Salzbaron" zu sehen, 1996 spielte sie in "Spatz in der Hand", 1998 erlebte sie "Liebe und weitere Katastrophen". Weiters stand sie für die erfolgreichen ORF-Serien wie "Julia - Eine ungewöhnliche Frau" und "Schlosshotel Orth" vor der Kamera und gastierte in mehreren Serien.
Im Februar 2006 stand sie für die Dreharbeiten zu "Vom Ende der Eiszeit" 600 Kilometer nördlich von Helsinki, auf den Eisschollen an der lappländischen Grenze, vor der Kamera. 2008 war sie Ensembelmitglied in der ORF Miniserie „Tschuschenpower“.
Mit dem TV-Film "Paradies in den Bergen", der 2005 im ORF ausgestrahlt wurde, gab die viel beschäftigte Actrice ihr Drehbuchdebüt. 2006 hat sie Episoden für Traumschiff "Vancouver", "Myanmar" und "China" beigesteuert. 2007 wurde ihr Drehbuch "Liebe für Fortgeschrittene" im Auftrag von ORF/ARD verfilmt, eine bittersüße Komödie über zwei, die überhaupt nicht zusammenpassen.
Ende 2008 hat sie das Drehbuch „Meine Tochter nicht“ im Auftrag ORF und Sat1 fertig gestellt, das im August 2009 von Wolfgang Murnberger verfilmt wird. Ebenfalls im Sommer 2009 wurde ein weiteres Drehbuch „Der laufende Berg“ für ORF/ARD verfilmt.
Zur Zeit liegt eine Komödie „Das Alptraumhaus - Ganz von vorne“ auf ihrem Schreibtisch, im Auftrag des ORF. Diese Geschichte handelt von einem jungen Paar aus Berlin, das vom Schicksal ins südliche Burgenland, nach Güssing, für die beiden also ans Ende der Welt verschlagen wird.
2007 kehrte sie zurück zur Bühne, sie spielte die Celiméne in Molieres Ein Menschenfeind im Landestheater St. Pölten und wirkte bei dem Sommerfestival „Zaubertage“ in Spitz a/d Donau in Liederabenden von und mit Bela Koreny mit. 2008 folgte „Fortuna“ in „Calavatis Traum“ im Wiener Lustspielhaus
Im Sommer 2008 wirkte sie bei der „Anatol“ Lesung erstmals im Theater zum Himmel mit. Adventlesungen folgten „Würden sie, wenn sie könnten?“ eine weitere musikalische Zusammenarbeit mit Bela Koreny folgte im Herbst 2008
In der Sommersaison 2009 des Theaters zum Himmel übernahm sie in „Der Schwierige“ von Hofmannsthal die Antoinette. Am 26. August 2009 war die Präsentation ihres ersten Theaterstücks: die Komödie „Liebe, Lug und Trug“ (siehe Theaterstück) gemeinsam mit Fritz Hammel.
Jänner 2010 "Das Alptraumhaus" eine TV Komödie im Auftrag des ORF liegt vor
24.März 2010: Premiere im Stadttheater Walfischgasse Wien mit "GEISTERBAHN" (siehe news)
Konstanze Breitebner ist seit 25 Jahren mit dem Drehbuchautor Peter Mazzuchelli liiert, die gemeinsame Tochter studiert BWL. Etwas ganz anderes als die Eltern musste es wohl sein.
